Erster Preis beim Schülerwettbewerb des Landtags für das PMHG
Im Rahmen des Demokratiebildungsunterrichts (DMB) am Philipp-Matthäus-Hahn-Gymnasium beschäftigen sich Schülerinnen und Schüler mit aktuellen gesellschaftlichen Fragen, demokratischen Werten und der Bedeutung von Verantwortung in unserer Gesellschaft. Dass daraus beeindruckende Ergebnisse entstehen können, zeigt der Erfolg von zwei Schülern unserer Schule ganz besonders:
Moritz Denzinger und Leonhardt Lünser aus dem PMHG wurden beim 68. Schülerwettbewerb des Landtags von Baden-Württemberg mit einem ersten Preis ausgezeichnet.
Gemeinsam erarbeiteten sie eine Filmreportage zum Wettbewerbsthema 7: „Bei dir vor Ort: Nationalsozialistische Diktatur und Verbrechen – Wie kann Aufarbeitung und Erinnerung 80 Jahre danach gelingen?“. Dabei setzten sie sich intensiv mit dem KZ Echterdingen-Bernhausen auseinander und fragten danach, wie Erinnerung an historische Verbrechen heute lebendig gehalten werden kann. Ihre Reportage verbindet historische Recherche, persönliche Auseinandersetzung und die Frage nach der Verantwortung der Gegenwart.
Die beiden Schüler zeigten dabei nicht nur großes fachliches Interesse, sondern auch ein hohes Maß an Eigenständigkeit, Kreativität und gesellschaftlichem Verantwortungsbewusstsein. Gerade die Beschäftigung mit der NS-Zeit macht deutlich, wie wichtig es ist, Geschichte nicht nur zu kennen, sondern daraus Konsequenzen für Gegenwart und Zukunft zu ziehen.
Die Preisverleihung fand am 17. Juni 2026 im Landtag in Stuttgart statt. Dort wurden die Erstpreisträgerinnen und Erstpreisträger für ihre Beiträge geehrt. Insgesamt hatten sich fast 3.000 Schülerinnen und Schüler aus 227 Schulen am Wettbewerb beteiligt; aus den rund 2.000 eingereichten Arbeiten wurden die besten Beiträge ausgewählt.
Landtagspräsident Thomas Strobl würdigte in seiner Rede besonders die engagierten und kreativen Beiträge der Jugendlichen und betonte, wie wichtig es sei, dass junge Menschen ihre Perspektiven einbringen und sich mit politischen und gesellschaftlichen Themen auseinandersetzen. Der Schülerwettbewerb verfolgt genau dieses Ziel: Er möchte Interesse an Politik fördern und junge Menschen dazu ermutigen, sich aktiv in demokratische Prozesse einzubringen. Auch Ralf Nentwich MdL, der Beiratsvorsitzende des Wettbewerbs, hob hervor, dass die Beiträge der Schülerinnen und Schüler wichtige Impulse für die Arbeit des Landtags geben und einen wertvollen Resonanzraum für den Austausch mit den Abgeordneten schaffen.
Das PMHG gratuliert den beiden herzlich zu diesem besonderen Erfolg. Wir sind stolz auf ihre engagierte Arbeit, ihren kritischen Blick auf Geschichte und Gegenwart und ihren Beitrag dazu, Erinnerungskultur sichtbar zu machen.
Ihre Reportage macht deutlich, wie Demokratiebildung am PMHG verstanden wird: Schülerinnen und Schüler setzen sich eigenständig mit gesellschaftlichen Fragen auseinander, entwickeln eigene Perspektiven und bringen diese in die Öffentlichkeit ein. Denn demokratische Verantwortung bedeutet auch, historische Ereignisse aufmerksam zu betrachten, daraus zu lernen und sich aktiv für eine offene Gesellschaft einzusetzen.
Herzlichen Glückwunsch, Moritz und Leonhardt!










