Sozialcurriculum
Förderung der sozialen Kompetenzen
Soziale Kompetenzen brauchen das Vorbild. Daher sind Lehrer und Eltern in ihrer Vorbildfunktion besonders gefordert. Kinder und Jugendliche lernen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung, sich in Gemeinschaften zurechtzufinden und sich zugleich als Individuum von der Gemeinschaft abzugrenzen.
Sie lernen den Wert von Freundschaft, Hilfsbereitschaft und Höflichkeit kennen und sie verstehen, dass die Achtung der Würde des Mitmenschen Voraussetzung unseres Gemeinwesens ist.
Unsere Gegenwart ist eine zunehmend von Medien und Internet geprägte, virtuelle Welt, in der es immer weniger reale Möglichkeiten gibt, Verhaltensweisen auszuprobieren und zu erlernen, die dieser Persönlichkeitsentwicklung dienlich sind.
Deshalb wird Schule als Lernort sozialen Verhaltens immer wichtiger. Dieser Einsicht trägt unser Sozialcurriculum Rechnung.
Neben den im Sozialcurriculum der Klassen 5 eigens ausgewiesenen Veranstaltungen setzt sich das Sozialcurriculum in den Klassen 6, 7 und 8 mit erlebnispädagogischen Ausfahrten und dem Schullandheim fort. In diesen Stufen ist das gemeinsame Erleben, die oft erstmalige Trennung vom Elternhaus über Nacht und die Erfahrung und Stärkung der Klassengemeinschaft eine besondere Herausforderung an der Schwelle zum Jugendalter.
In Klasse 9 setzt sich die Förderung sozialer Kompetenzen mit dem 5-tägigen Sozialpraktikum fort. Jeder Schüler fertigt nach dem Praktikum einen Bericht und erhält eine Bescheinigung.
